Systemische Therapie
Wir Menschen sind mit beiden Beinen in den unterschiedlichsten sozialen Gefügen verwurzelt. Diese sozialen Systeme tragen uns durch unser Leben. Entstehen innerhalb dieser Gefüge Konflikte, kann uns das schnell aus der Bahn werfen. Die lösungsorientierte systemische Therapie betrachtet den Menschen in ganzheitlicher Sicht. Im Fokus steht das Individuum innerhalb seiner persönlichen Beziehungen – in unserer Ausbildung zur systemischen Therapie erlernen Sie alle wichtigen Techniken, um Menschen gezielt und nachhaltig in ihrem individuellen Leben therapeutisch zu begleiten.
Den Menschen ganzheitlich betrachten
Wir Menschen leben in unterschiedlichen sozialen Systemen. Wenn die Zahnräder innerhalb dieser Systeme nicht mehr harmonisch ineinandergreifen, entstehen oft tiefgreifende Konflikte. Im schlimmsten Fall verkanten sich die Zahnräder so stark, dass ein radikaler Bruch mit einzelnen Personen oder ganzen Gruppen droht. In der heutigen Zeit, in der der gesellschaftliche Druck hoch ist, innerhalb dieser Systeme reibungslos zu funktionieren, stellt dies für viele Menschen eine große Belastung dar. Solche Verkantungen belasten nicht nur den Einzelnen, sondern sein gesamtes soziales Umfeld. An genau dieser Stelle setzt die systemische Therapie an.
Die systemische Therapie betrachtet den Menschen – wie der Name schon sagt – als Teil seiner sozialen Systeme. Mal steht die Familie im Fokus, mal eine Gruppe oder auch eine einzelne Person innerhalb einer Organisation oder am Arbeitsplatz. Diese sozialen Verbindungen werden als lebendige, sich ständig verändernde Organismen wahrgenommen. Bereits in der Ausbildung zur systemischen Therapie lernen Sie, Dynamiken innerhalb solcher Systeme zu erkennen, zu analysieren und gemeinsam mit Ihren Klient*innen Lösungswege zu entwickeln.
Ansätze der systemischen Therapie
Probleme entstehen in den meisten Fällen nicht isoliert im Einzelnen, sondern immer in Wechselwirkung mit seinem Umfeld. In der systemischen Therapie wird der hilfesuchende Mensch daher nicht als \"Problemträger\", sondern vielmehr als Symptomträger für Störungen im System betrachtet. Genau hier gibt er wertvolle Hinweise auf zugrundeliegende Konflikte. Auf dieser Basis wird das sogenannte „systemische Setting“ erarbeitet. Die Verknüpfungen und Dynamiken innerhalb der sozialen Gefüge werden analysiert und darauf aufbauend wird ein gemeinsamer Ausgangspunkt für die therapeutische Arbeit definiert.
Im Anschluss können konkrete Zielsetzungen gemeinsam erarbeitet werden – immer in enger Abstimmung zwischen Therapeut*in und Klient*in. Die Betroffenen werden aktiv in die Lösungsfindung einbezogen: Selbstreflexion spielt hierbei eine zentrale Rolle. Erst danach beginnt der eigentliche therapeutische Prozess. Bereits während der Ausbildung zur systemischen Therapie lernen Sie, komplexe Zusammenhänge innerhalb unterschiedlicher Systeme zu erkennen, transparente Zielvereinbarungen zu treffen und nachhaltige Veränderungsprozesse anzustoßen.
Eigeninitiative & Verantwortung auf beiden Seiten
Die vereinbarten Ziele werden im Rahmen der systemischen Therapie regelmäßig überprüft. Diese Reflexionsschleifen sorgen dafür, dass der therapeutische Prozess kontinuierlich an die aktuelle Situation und die Bedürfnisse der Klient*innen angepasst wird. So können Unstimmigkeiten direkt angesprochen und die Zielsetzungen bei Bedarf angepasst werden. Auch die eingesetzten Methoden können flexibel verändert oder kombiniert werden.
Ein zentrales Prinzip der systemischen Therapie ist die Förderung von Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme bei den Klient*innen. Durch die regelmäßige Reflexion und Selbsterfahrung lernen sie sich selbst und ihre Rolle innerhalb des Systems besser kennen. Diese Selbstwahrnehmung ist eine wichtige Grundlage für langfristige Veränderungsprozesse – und genau diese Kompetenzen erwerben Sie während der Ausbildung an einer unserer campus naturalis Akademien in ganz Deutschland.
Systemische Therapie als Aus- und Weiterbildung
In diesen vertiefenden Kursangeboten lernen Sie unterschiedliche systemische Therapieansätze kennen – darunter systemische Aufstellungsarbeit, zirkuläre Fragetechniken und weitere methodische Ansätze zur systemischen Analyse und Intervention.
Ausbildungsinhalte:
- Inhalte der Ausbildung Heilpraktiker*in Psychotherapie
- Inhalte des Seminars Anatomie und Physiologie
- Inhalte der Ausbildung Systemische Beratung
Zielgruppe:
Die Ausbildung ist sowohl geeignet für Menschen in sozialen, beratenden oder pädagogischen Berufen als auch für Interessierte, die die Psychothera-pie im Zusammenhang mit einer fachtherapeutischen Ausrichtung zu ihrem Beruf machen wollen und dafür eine solide Basis benötigen. Mit einer Zu-satzqualifikation in einer therapeutischen Methode arbeiten Sie in Bildungs-zentren, in eigener therapeutischer Praxis, Kliniken, Gesundheitszentren und in psychosozialen Einrichtungen. Nach Einzelfallantrag können die Leistun-gen des Heilpraktikers für Psychotherapie bei privaten Krankenversicherun-gen abgerechnet werden.
Abschluss:
• Systemische/r Therapeut*in
• Psychologische/r Berater*in
• Systemische/r Berater*in
Den therapeutischen Abschluss erreichen Sie durch den Nachweis der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.
Durchführung:
ca. 1,5 Jahre
Blöcke jeweils
1. Tag: je 16:00 - 19:00 Uhr
2. + 3. Tag: je 09:00 - 18:00 Uhr
letzter Terminblock: 1. + 2. Tag je 09:00 - 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 - 12:00 Uhr
(Durchführung in Präsenz)
Weitere Infos vom Anbieter:
Weitere Infos vom Anbieter
Den Menschen ganzheitlich betrachten
Wir Menschen leben in unterschiedlichen sozialen Systemen. Wenn die Zahnräder innerhalb dieser Systeme nicht mehr harmonisch ineinandergreifen, entstehen oft tiefgreifende Konflikte. Im schlimmsten Fall verkanten sich die Zahnräder so stark, dass ein radikaler Bruch mit einzelnen Personen oder ganzen Gruppen droht. In der heutigen Zeit, in der der gesellschaftliche Druck hoch ist, innerhalb dieser Systeme reibungslos zu funktionieren, stellt dies für viele Menschen eine große Belastung dar. Solche Verkantungen belasten nicht nur den Einzelnen, sondern sein gesamtes soziales Umfeld. An genau dieser Stelle setzt die systemische Therapie an.
Die systemische Therapie betrachtet den Menschen – wie der Name schon sagt – als Teil seiner sozialen Systeme. Mal steht die Familie im Fokus, mal eine Gruppe oder auch eine einzelne Person innerhalb einer Organisation oder am Arbeitsplatz. Diese sozialen Verbindungen werden als lebendige, sich ständig verändernde Organismen wahrgenommen. Bereits in der Ausbildung zur systemischen Therapie lernen Sie, Dynamiken innerhalb solcher Systeme zu erkennen, zu analysieren und gemeinsam mit Ihren Klient*innen Lösungswege zu entwickeln.
Ansätze der systemischen Therapie
Probleme entstehen in den meisten Fällen nicht isoliert im Einzelnen, sondern immer in Wechselwirkung mit seinem Umfeld. In der systemischen Therapie wird der hilfesuchende Mensch daher nicht als \"Problemträger\", sondern vielmehr als Symptomträger für Störungen im System betrachtet. Genau hier gibt er wertvolle Hinweise auf zugrundeliegende Konflikte. Auf dieser Basis wird das sogenannte „systemische Setting“ erarbeitet. Die Verknüpfungen und Dynamiken innerhalb der sozialen Gefüge werden analysiert und darauf aufbauend wird ein gemeinsamer Ausgangspunkt für die therapeutische Arbeit definiert.
Im Anschluss können konkrete Zielsetzungen gemeinsam erarbeitet werden – immer in enger Abstimmung zwischen Therapeut*in und Klient*in. Die Betroffenen werden aktiv in die Lösungsfindung einbezogen: Selbstreflexion spielt hierbei eine zentrale Rolle. Erst danach beginnt der eigentliche therapeutische Prozess. Bereits während der Ausbildung zur systemischen Therapie lernen Sie, komplexe Zusammenhänge innerhalb unterschiedlicher Systeme zu erkennen, transparente Zielvereinbarungen zu treffen und nachhaltige Veränderungsprozesse anzustoßen.
Eigeninitiative & Verantwortung auf beiden Seiten
Die vereinbarten Ziele werden im Rahmen der systemischen Therapie regelmäßig überprüft. Diese Reflexionsschleifen sorgen dafür, dass der therapeutische Prozess kontinuierlich an die aktuelle Situation und die Bedürfnisse der Klient*innen angepasst wird. So können Unstimmigkeiten direkt angesprochen und die Zielsetzungen bei Bedarf angepasst werden. Auch die eingesetzten Methoden können flexibel verändert oder kombiniert werden.
Ein zentrales Prinzip der systemischen Therapie ist die Förderung von Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme bei den Klient*innen. Durch die regelmäßige Reflexion und Selbsterfahrung lernen sie sich selbst und ihre Rolle innerhalb des Systems besser kennen. Diese Selbstwahrnehmung ist eine wichtige Grundlage für langfristige Veränderungsprozesse – und genau diese Kompetenzen erwerben Sie während der Ausbildung an einer unserer campus naturalis Akademien in ganz Deutschland.
Systemische Therapie als Aus- und Weiterbildung
In diesen vertiefenden Kursangeboten lernen Sie unterschiedliche systemische Therapieansätze kennen – darunter systemische Aufstellungsarbeit, zirkuläre Fragetechniken und weitere methodische Ansätze zur systemischen Analyse und Intervention.
Ausbildungsinhalte:
- Inhalte der Ausbildung Heilpraktiker*in Psychotherapie
- Inhalte des Seminars Anatomie und Physiologie
- Inhalte der Ausbildung Systemische Beratung
Zielgruppe:
Die Ausbildung ist sowohl geeignet für Menschen in sozialen, beratenden oder pädagogischen Berufen als auch für Interessierte, die die Psychothera-pie im Zusammenhang mit einer fachtherapeutischen Ausrichtung zu ihrem Beruf machen wollen und dafür eine solide Basis benötigen. Mit einer Zu-satzqualifikation in einer therapeutischen Methode arbeiten Sie in Bildungs-zentren, in eigener therapeutischer Praxis, Kliniken, Gesundheitszentren und in psychosozialen Einrichtungen. Nach Einzelfallantrag können die Leistun-gen des Heilpraktikers für Psychotherapie bei privaten Krankenversicherun-gen abgerechnet werden.
Abschluss:
• Systemische/r Therapeut*in
• Psychologische/r Berater*in
• Systemische/r Berater*in
Den therapeutischen Abschluss erreichen Sie durch den Nachweis der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.
Durchführung:
ca. 1,5 Jahre
Blöcke jeweils
1. Tag: je 16:00 - 19:00 Uhr
2. + 3. Tag: je 09:00 - 18:00 Uhr
letzter Terminblock: 1. + 2. Tag je 09:00 - 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 - 12:00 Uhr
(Durchführung in Präsenz)
Weitere Infos vom Anbieter:
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Termine
Für dieses Angebot sind folgende Durchführungen bekannt:| Termin | Preis | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Termin noch offen |
8950 € In der Studiengebühr sind Lernmittel, Fachbücher, Reader und alle mündlichen und schriftlichen Prüfungen enthalten. Skonto von 5% möglich |
Machtlfinger Straße 13 81379 München |
1. Tag: je 16:00 - 19:00 Uhr 2. + 3. Tag: je 09:00 - 18:00 Uhr letzter Terminblock: 1. + 2. Tag je 09:00 - 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 - 12:00 Uhr (Durchführung in Präsenz) |
| 27.03.2026 - 14.03.2027 |
8950 € In der Studiengebühr sind Lernmittel, Fachbücher, Reader und alle mündlichen und schriftlichen Prüfungen enthalten. Skonto von 5% möglich |
Machtlfinger Straße 13 81379 München |
1. Tag: je 16:00 - 19:00 Uhr 2. + 3. Tag: je 09:00 - 18:00 Uhr letzter Terminblock: 1. + 2. Tag je 09:00 - 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 - 12:00 Uhr (Durchführung in Präsenz) |
| 11.09.2026 - 05.09.2027 |
8950 € In der Studiengebühr sind Lernmittel, Fachbücher, Reader und alle mündlichen und schriftlichen Prüfungen enthalten. Skonto von 5% möglich |
Machtlfinger Straße 13 81379 München |
1. Tag: je 16:00 - 19:00 Uhr 2. + 3. Tag: je 09:00 - 18:00 Uhr letzter Terminblock: 1. + 2. Tag je 09:00 - 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 - 12:00 Uhr (Durchführung in Präsenz) |