STUDIUM GENERALE: Philosophie am Vormittag / Der Humanismus und seine Bedeutung für das westliche Me
Die Vertreter des Frühhumanismus wie Petrarca und Boccaccio entdeckten die Faszination der Texte Ciceros neu, ist doch der antike Philosoph der Begründer unserer Vorstellungen von Humanität. Die diesseitige Welt erschien ihnen faszinierend und der Mensch ein neugieriges erkenntnishungriges Wesen. Der Humanismus erfuhr zu Beginn des 15. Jahrhunderts einen gewaltigen Aufschwung in Florenz unter den Medici und in Oberitalien. Der Mensch und seine Individualität wurden genauso behauptet wie seine Würde (Pico della Mirandola). Auch der Begriff "Geschichte" erfuhr eine Neubewertung. Die politische Philosophie erhielt neue Impulse wie auch die Ethik. Im Späthumanismus sollte sich die politische Theorie weiterentwickeln und der Neuhumanismus der Aufklärung reflektierte die antiken Ideale neu. Für Jean Paul Sartre war sein die Nachkriegszeit so prägender Existentialismus humanistisch, doch in den 60er-Jahren musste sich der Humanismus der massiven postmodernen Fundamentalkritik Kritik Michel Foucaults stellen. Der Humanismus hat unsere westliche Kultur seit der Neuzeit zutiefst mitgeprägt und wirkt noch heute.
Zielgruppe: Erwachsene allgemein
Zielgruppe: Erwachsene allgemein
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